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Dieses Thema im Forum 'Speakers Corner' wurde von cooley gestartet, 26 August 2014.

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  1. Sweet_Bubble

    Sweet_Bubble Lebende Forenlegende

    ... jetzt hab ich Alles nachgelesen bevor ich gleich in mein Betti hüpf ... und das tue ich jetzt "leseglücklich" ... griiins ... "danke von ganzem Geschichtenleserherzerl lieber Winni dass Du für uns Deine Schreibzauberfeder wieder hast schwingen lassen ... und das ... gleich zwei Mal" ... juhuuu ... "was bin ich doch für ein Glückslesefanpilz" ... freuuuu ... so ... aber nun schnell ab ins Betti ... "Nachti lieber Winni ... sowie alle Lesefans hier" ... [​IMG]
     
  2. cooley

    cooley Lebende Forenlegende

    [​IMG] - signalisierte jene bekannte Feder...
    Joo - mal sehen was sich da machen lässt, erwiderte die olle Eule - und begann vorzulesen. [​IMG]


    Mit einer "irren" Bus-Fahrt fing mal alles an, inzwischen längst gute Freundinnen und zu Dritt...
    Elvira -Liebespartnerin von Maria Bleibtreu- wollte zum Briefkasten gehen, um nach der etwaigen Post zu sehen.
    Doch soweit kam sie gar nicht - wie sie die Wohnungstür öffnete, welche auf den riesig langen Etagenflur führte, fiel direkt vor ihren Füßen ein wohl angelehntes braunes DIN-A4-Kouvert um.
    Leicht stöhnend bückte sich die Seniorin, um das Kouvert aufzuheben. In ihren Händen drehte sie es, hinten und vorne beäugend, leider ohne irgendeine Beschriftung zu erkennen, trotzdem war es zugeklebt.
    Die Wohnungstür wieder verschließend, begab Sie sich leicht kopfschüttelnd nach drinnen.

    Maria erblickend, wedelte Elvira mit dem Kouvert hin und her, meinte spitzbübisch grinsend zu Ihr:
    =Hast wohl wieder einen "Liebesbrief" bekommen...=
    Leicht pikiert wirkend, griff sich Maria das Kouvert, es drehend und erwiderte dann:
    "Wieso Liebesbrief... der ist doch überhaupt nicht adressiert?!" worauf Elvira antwortete:
    =Na dann öffne ihn halt und schau was drinnen ist...= eine gewisse Neugier ausstrahlend.
    Natürlich öffnete Seniorin Maria danach das Kouvert mit einem Brieföffner, den Inhalt zu erkunden.
    Was sie erblickte machte sie nicht nur sprachlos, wurde gleichzeitig blitzartig von einem gewissen Würgereiz erfasst, trieb sie förmlich zur Toilette.


    Nach einer Weile im gemeinsamen Wohnzimmer zurück -sich mühselig beherrschend- konnten Beide, den Inhalt des Kouverts frei erblicken - Elvira hatte den gesamten Kouvert-Inhalt auf ein ausgebreitetes Wisch+Weg gekippt... es waren 2 komplette
    Gräten-Skelette zweier Fische mit den Köpfen noch dran.
    Die beiden Liebes-Freundinnen waren zunächst einfach nur sprachlos - denn eines war sofort klar -in dem Kouvert war sonst nichts weiter drin- also musste dies als ablehnendes Zeichen an sie Beide betrachtet werden - wohl ihre persönliche Beziehung betreffend.

    Es dauerte eine ganze Weile bis das Paar wieder Worte fand, für dieses unschöne Erlebnis welches sie gerade durchlebten.
    = Dass Menschen so abstossend sein können ist mir unbegreiflich... = konstatierte Maria und Elvira meinte:
    "Ist jetzt halt nur die Frage, ob und wie wir darauf reagieren sollen...?"

    Nach kurzer Überlegung erwiderte Maria resümmierend:
    =Naja, es dürfte ziemlich sicher sein, daß die Aktion von einem Hausmitbewohner/in ausging... je mehr Aufhebens wir um das Geschehen machen, umso mehr befassen sich auch Jene damit, die bisher von unserer Lebensweise keine Kenntnis nahmen...=
    Elvira gab zu bedenken: "Mag sein... nur einfach totschweigen ist auch nicht gut - wer weiß was noch folgt..."

    Das verliebte Seniorinnenpaar saß 2 Tage später, gemeinsam mit der Leitung vom Seniorensitz zusammen - an einem "runden Tisch"
    überlegte man wie man zukünftig, solche unschönen Aktionen eindämmen könnte - denn 100%tige Sicherheit wird wohl nicht zu gewährleisten sein.
    Nur wenige Tage später, wurden von einer Spezialfirma, alle Etagen und jeder Winkel so videomäßig ausgestattet, daß dort nichts mehr ungesehen passieren konnte, ebenso im Kellerbereich, beim Briefkastenbereich und in sämtlichen gemeinschaftlich
    genutzten Räumen.
    Maria und Elvira waren zufrieden, natürlich auch deshalb weil seit jener unsäglichen Aktion tatsächlich nichts mehr Anstößiges an ihrer beider Ohren drang.
    Einen ganz kurzen Moment, hatten Beide sogar einen Auszug erwogen, inzwischen war das Frauen-Paar aber glücklich, diesen
    Gedanken nicht weiter gesponnen zu haben.
    Sie umarmten sich gerade überglücklich und waren froh das Leben gemeinsam miteinander genießen zu dürfen.
    --Winni--


    ---Alles meine pure Erfindung, weitere Episoden folgen...---

    Euer Oldie-Schreiberling [​IMG][​IMG]

    Nachtrag am 18.04-2026:
    [​IMG] Prost

    liebe Lese-Freunde und Dankeschön für Euer Interesse an meinen Geschichts-Episoden.

    Ihr habt es schon wieder geschafft, den Zähler der Aufrufe auf nunmehr
    520.408 zu steigern...

    Ihr seid einfach Spitzenklasse, herzliches Danke immer wieder und Prost darauf [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 April 2026
    Sweet_Bubble, Bela486, anmuwa und 3 anderen gefällt dies.
  3. doro1953

    doro1953 Admiral des Forums

    Deine neue Episode mit Spannung gelesen, komme leider jetzt erst zum antworten.
    Man glaubt es nicht wie viele Voruntersuchungen nötig sind .Dir und allen Mitlesern einen schönen Donnerstag.
    LG Doro
     
    Sweet_Bubble, Morchen1 und cooley gefällt dies.
  4. cooley

    cooley Lebende Forenlegende


    [​IMG] - signalisierte jene bekannte Feder...

    Joo - mal sehen was sich da machen lässt, erwiderte die olle Eule - und begann vorzulesen. [​IMG]


    Mit einer "irren" Bus-Fahrt fing mal alles an, inzwischen längst gute Freundinnen und zu Dritt...
    Das Seniorinnen-Paar -Maria Bleibtreu und Partnerin Elvira- hatten sich inzwischen nach mehreren ärgerlichen "Startschwierigkeiten",
    gut in der sogenannten Senioren-Residenz eingelebt. Die Bewohner konnten dort wählen zwischen täglicher Voll-Betreuung oder auch nur
    für Unterstützung bei bestimmten Tätigkeiten.
    Maria und Elvira hatten sich dafür entschieden, nur die Hauptmahlzeit in der Gemeinschaft einzunehmen - für alle anderen Tätigkeiten wollten sie noch keinerlei fremde Hilfe nutzen, was ja aber letztendlich auch einer finanziellen Überlegung bedurfte.
    Darüber hinaus, konnten die persönlichen Eigenheiten noch stärker ausgelebt werden, was einer größeren Freiheit für ihr beider Lebensgemeinschaft entgegen kam.
    Die beiden Liebesfreundinnen waren froh, daß ihre Lebensgemeinschaft in der Senioren-Residenz quasi respektiert und akzeptiert wurde, nach den anfänglichen Animositäten.

    Heute war mal wieder ein Tag, wo für die älteren Herrschaften ein aufsehenerregendes Erlebnis zu durchleben war, das mit Sicherheit einmalige Seltenheit besaß:
    Es begann bereits am frühen Morgen - als ein unübliches Babygeschrei, die Bewohner der Seniorenresidenz aus ihrem Schlaf riss.
    Solche Baby-Töne waren allenfalls mal zu den bekannten Besuchszeiten zu hören - wenn Opa oder Oma vom kleinen Enkelkind, einen Besuch abgestattet bekam, natürlich mit zugehöriger Mama bzw. Elternpaar.
    Das aktuelle Babygebrüll erklang aber bereits um einen Zeitpunkt, wo die Tag- und Nachtschicht sich ablösten, was zur Folge hatte,
    daß eine ganze Reihe von Bewohnern, sich auf den langen Fluren in den 3 Etagen trafen, um den Grund dieses Baby-Geschreis herauszufinden.
    So fanden sich eine größere Anzahl von Residenz-Bewohnern im gemeinschaftlichen Essenssaal ein, um zu erfahren was da wohl los
    war.
    Überraschend und auch relativ schnell, verstummten die hilfetönenden Klänge jenes Babys auch wieder. Die allermeisten der hier wohnenden Senioren-Gemeinschaft, bekamen jenes Baby gar nicht zu Gesicht, welches diese Aufregung ausgelöst hatte - erfuhren nur über Erzählungen der anderen Mitbewohner oder dem Betreuungspersonal, was geschehen war.

    Seniorin Elvira, die ohnehin eine "Frühaufsteherin" war und regelmäßig schon auf den Beinen als Maria Bleibtrei noch in den Federn lag - versuchte mit als eine der Ersten, die Baby-Töne zu orten und konnte tatsächlich, zusammen mit einer Nacht-Betreuerin und einer weiteren Mitbewohnerin am Hinterausgang der Senioren-Residenz einen Korb entdecken, mit Baby darin und einem Brief.
    Gemeinsam lasen die 3 Frauen den beiliegenden kurzen Brief, welcher mehr Fragen aufwarf als er hätte erklären können.
    Da stand nur - in offensichtlich erregtem handschriftlichen Schreibstil geschrieben:

    =Bitte versorgt mein Baby gut, mir ist dies leider nicht vergönnt... Dankeschön=

    Natürlich löste solch fragwürdiges Vorkommnis eine automatische Informationspflicht aus, bei Polizei und Jugendamt welche ihre Arbeit mit der Suche nach Mama bzw. Eltern begann.
    Die Residenzbewohner bewegte noch mehrere Tage, dieses für Baby und Mama wohl sehr einschneidende Ereignis und die Diskussionen über das Verhalten der Mama unterschieden sich teilweise sehr gravierend.

    Elvira und Liebespartnerin Maria Bleibtreu, sowie natürlich auch alle übrigen Residenzbewohner konnten einige Tage später, über
    die örtliche Tageszeitung erfahren, daß die Mama des ausgesetzten Babys ermittelt werden konnte und das Jugendamt, auf unbestimmte Zeit aber längstens bis zu dessen Volljährigkeit, sich das Sorgerecht vorbehielt.

    "Was glaubst Du wohl, welche Chancen ein Kind hat, bei solcher Ausgangsposition?" fragte Elvira ihre Liebesfreundin Maria - und die erwiderte nach kurzer Überlegung:
    =Das kann niemand zweifelsfrei beantworten - aber wenn für das Kind eine gute Pflegefamilie gefunden wird, kann es sich später durchaus seine eigene Zukunft positiv gestalten... ich habe da ein gutes Beispiel mit meiner jungen Schwiegertochter Carla, die bereits kurz nach ihrem Schuleintritt beide Eltern verlor und danach in mehreren Familien lebte bis zur Volljährigkeit - heute ist sie
    wie Du ja weißt schon selbst glückliche Mama... ein Lebensweg kann viele Höhen und Tiefen haben, es kommt eben stets darauf an, wie der heranwachsende Mensch damit umgeht.=
    Danach umarmten sich die beiden lebenserfahrenen Freundinnen innig, gestanden sich gegenseitig ein, froh zu sein ihr Leben gut gemeistert zu haben.
    --Winni--

    ---Alles meine pure Erfindung, weitere Episoden folgen...---
    Euer Oldie-Schreiberling [​IMG][​IMG]





     
  5. Sweet_Bubble

    Sweet_Bubble Lebende Forenlegende

    ... wie ich sehe hab ich ja ganz schön was verpasst lieber Winni ... aber ... "natürlich gleich wieder aufgeholt" ... griiiins ... "daaanke für zwei neue tolle Episoden ... die ich jetzt wörtlich wieder voll und ganz mit den Augen verschlungen habe" ... lächel ... uuund wünsche jetzt auch gleich einen [​IMG]
     
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  6. cooley

    cooley Lebende Forenlegende


    [​IMG] - signalisierte jene bekannte Feder...

    Joo - mal sehen was sich da machen lässt, erwiderte die olle Eule - und begann vorzulesen. [​IMG]

    Mit einer "irren" Bus-Fahrt fing mal alles an, inzwischen längst gute Freundinnen und zu Dritt...

    Einge Tage später -nach der überstandenen Aufregung mit dem ausgesetzten Baby- wurde die gewohnheitsmäßig langschlafende Seniorin Maria Bleibtreu, von ihrer Liebespartnerin Elvira, durch deren lautem Hantieren in der Küchenzeile geweckt.
    Leicht angesäuert wegen der außergewöhnlichen Störung am frühen Morgen -noch vor dem Aufstehen- kämpfte sich Maria aus dem
    Bett und versuchte den Grund der Störaktion herauszufinden.

    Im Türrahmen zur Küchenzeile stehend, rieb sich die lebenserfahrene Seniorin verwundert die Augen, über das was ihre Sehorgane
    erfassten:
    Liebespartnerin Elvira, stand vor der Türe die auf jene Mini-Terrasse führte... unübersehbar damit beschäftigt, eine wohl streunende Katze, mit einem Schüsselchen Milch zu füttern.
    Einen kurzen Augenblick, machte Sie dieser vollkommen überraschende Anblick sprachlos. Nicht so sehr was da geschah, sondern
    mehr über die meist unabänderlichen Abläufe, die danach fast zwangsläufgig folgen würden.

    Entschlossen trat Maria vor die Tür, bückte sich zu dem Milchschüsselchen -welches schon beinahe leer geschlabbert war- und zog es der Fellnase weg, die buckelnd nach hinten wegsprang. Gleichzeitig zog sie Freundin Elvira am Ärmel ins Zimmer, um die Türe sichernd zu verschließen.
    "Was soll das denn...?" begehrte Elvira auf, worauf Maria erklärend erwiderte:
    =Ist Dir denn nicht klar, daß hier keinerlei Tiere erlaubt sind - und wenn Du solche Fütteraktionen anfängst, bekommst die Fellnase nie mehr los... und wer weiß welche Krankheitskeime das Tier in sich trägt und unsichtbar verbreitet...!=
    Ehrlicherweise, musste sich Elvira eingestehen, an solch mögliche Auswirkungen keinen Gedanken verschwendet zu haben - aber ein
    gewisses "Beleidigtsein" konnte und wollte sie sich auch nicht verkneifen.


    Maria blieb nichts anderes übng, die mimose Art der Partnerin stoiisch zu ertragen, auch wenns schwer fiel.
    Erst am Abend als das Frauenpaar auf ihrer Miniterrasse gemeinsam den Sonnenuntergang genoß, fragte Maria ganz dezent und behutsam:
    = Na meine Liebe, wollen wir uns denn nicht wieder vertragen - ich weiß doch, DU hast es nur gut gemeint...?!=
    und Elvira erwiderte: "Natürlich hattest Du Recht... aber hättest mir das nicht ein wenig liebevoller beibringen können?!"
    Beide Frauen-Gesichter kamen sich nun ganz nah, die Augenpaare begannen zu leuchten und als sich ihre Lippen trafen, zeigten
    ihre Gefühle - als hätte es nie eine Missstimmung zwischen den Beiden gegeben.

    Schon am folgenden Tag bewahrheitete sich was Maria vorausgeahnt hatte... diese streunende Fellnase miaute herzzerrewißend vor verschlossener Terrassentür - welche aber natürlich nicht mehr geöffnet wurde!
    Vielmehr informierten die beiden Freundinnen die Residenz-Leitung über die Fell-Streunerin, welche das örtliche Tierheim informierte.
    Was die Fellnase zwar nicht davon abhielt noch tagelang zu erscheinen, allerdings hielt sie nun stets quasi einen "Sicherheits-Abstand"
    ein - bis sie dann plötzlich tatsächlich nicht mehr in Erscheinung trat.

    Einige Wochen später, wurden Maria und Elvira davon unterrichtet, daß jene Fellnase wohl in der näheren Umgebung der
    Senioren-Residenz einen Wurf Junge zur Welt gebracht hatte und nun alle, im örtlichen Tierheim betreut wurden.

    Irgendwie triumphierend, meinte Elvira zu Maria nur vielsagend: = Siehste...=
    --Winni--

    ---Alles meine pure Erfindung, weitere Episoden folgen...---
    Euer Oldie-Schreiberling [​IMG][​IMG]



     
  7. Sweet_Bubble

    Sweet_Bubble Lebende Forenlegende

    ... wooooow lieber Winni ... "diese neue Episode nehm ich jetzt direkt mit ins Betti" ... griiins ... daaanke dafür und das wie immer von ganzem Leserherzerl .... freuuu .... [​IMG]
     
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  8. cooley

    cooley Lebende Forenlegende

    [​IMG] - signalisierte jene bekannte Feder...
    Joo - mal sehen was sich da machen lässt, erwiderte die olle Eule - und begann vorzulesen. [​IMG]

    Mit einer "irren" Bus-Fahrt fing mal alles an, inzwischen längst gute Freundinnen und zu Dritt...

    Carla -jene jugendliche Freundin der lebenserfahrenen Seniorin Maria Bleibtreu- welche inzwischen längst zu Maria`s Schwiegertochter wurde, ihr bereits Enkeltochter Myriam geschenkt hatte und ein weiteres Enkelkind noch auf seine Geburt wartete - hatte zu iher lange angekündigten Hauseinweihung geladen.

    Natürlich waren auch einige ihrer neuen Nachbarn eingeladen zusammen mit deren Familien, Schwiegermama Maria war in Begleitung ihrer Liebespartnerin Elvira gekommen und selbst Celine -Carla`s Schwägerin war für 3 Tage von der Insel Rügen mit Familie angereist, selbst einige Frauen vom Chorkreis waren erschienen.
    Gatte Bernhard hatte einiges Essbare besorgt, es war ja eine große Grillparty im Garten angekündigt, wo er bereits am Vorabend schon, Lichtergirlanden und Lampions installiert hatte, für eine gemütliche Partystimmung.
    Für alles war ausreichend gesorgt, die Esswaren warteten nur bis sie gegrillt werden konnten, Knabberzeug wurde bereits nebenbei schon vertilgt, Getränke konnten auch nicht ausgehen, die Stimmung unter den fast komplett erschienenen Gästen, hätte nicht besser sein können... nur das worauf man überhaupt keinen Einfluß nehmen konnte, machte dem geplanten Vorhaben einen großen breiten Strich mittendurch = die Wetterlage.

    Die geplante Grillparty, fiel quasi im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser!
    Man hätte meinen können die Welt ginge unter, in solch krassem Ausmaß zeigten sich Blitze am Himmel und das Donnern war ohrenbetäubend.
    Alle Gäste standen in dem großen Wohn-Essbereich an der Fensterfront und bestaunten geradezu, was ein richtiger Orkan direkt vor ihren Augen draußen im Vorgarten abspielte:

    Die Girlanden hingen herunter und wurden vom starken Wind ständig hin und her geweht, der schöne neue Grill war umgestoßen und vom Sturm bis zum Zaun gewirbelt worden der das Grundstück umschloß, alles was nicht niet und nagelfest war, wurde erfasst und einfach fort geweht.
    Zwischendurch kamen Hagelkörner vom Himmel, in solchen Massen, daß sich bei den Autoabstellplätzen kleine Häuflein davon bildeten.
    die Hofeinfahrten waren mit kleinen Ästchen und auch Blättern der Bäume übersät.

    Dieses natürliche Unwetter dauerte etwa eine halbe Stunde, bis das Zentrum des Orkans wohl weiterzog.
    Selbstverständlich war sofort klar... von Grillen konnte heute keine Rede mehr sein. Überraschenderweise machte das der Stimmung unter den versammelten Gästen gar nichts aus -ganz im Gegenteil- dieses gemeinsame Erleben motivierte alle, sich noch mehr über
    diese Party zu freuen.
    Während sich draußen, die Wetterlage in keinster Weise verbesserte, wurde die Stimmung drinnen immer ausgelassener. Einige
    Gemeinschaftsspiele trugen sehr dazu bei, daß es letztlich doch eine zufriedene Party wurde.

    Carla hatte sich -aufgrund ihrer freudigen Erwartung- relativ früh vom Partygeschehen zurückgezogen.
    Das machte aber gar nix, zusammen mit Frau Mama Maria und deren Freundin Elvira, sowie seinem Schwesterherz Celine hielt
    Bernhard Bleibtreu seine eingeladenen Gäste bei Laune - solange, bis sie auch den letzten Nachbarn ziemlich genau um Mitternacht verabschieden konnten - worauf sich auch Frau Mama mit Freundin, zügig auf den Heimweg begaben.
    Nach der gemeinsam erlebten Wetterkapriole, resümmierte das Geschwisterpaar Bernhard und Celine:
    =War trotz Allem, eine gelungene Party, denke ich...= meinte Bernhard und sein Schwesterherz entgegnete:
    "Hast Du Recht, können wir durchaus wiederholen... nur vielleicht beim nächsten Mal auf Rügen."
    --Winni--

    ---Alles meine pure Erfindung, weitere Episoden folgen...---
    Euer Oldie-Schreiberling [​IMG][​IMG]
     
    Morchen1 und -Gagamil- gefällt dies.